Mit Menschen Geschichte schreiben

 

Dies ist die Geschichte von Arnold Geiger, seiner Familie und vielen Freunden und Helfern. Es ist die Erfolgsgeschichte vieler Spender, freiwilliger Helfer, Institutionen und Mitarbeiter. Eine Geschichte, die zeigt, was bewegt werden kann, wenn man klare Ziele setzt, diese mit Einsatz und Begeisterung angeht und dabei die richtigen Prioritäten setzt.

Es begann Ende der 80er Jahre…

 

mit den ersten Reisen von Arnold Geiger nach Russland, Rumänien, in die Türkei, in den Iran, zu den Irak-Flüchtlingen im ersten Golf Krieg sowie nach Albanien und verschiedene afrikanische Länder. Bei all diesen Reisen und Hilfseinsätzen sah er viel Not und großes Elend. Es gab kaum Strukturen, durch die die Menschen vor Ort sich selbst eine menschenwürdige Zukunft aufbauen konnten.

 

Anfang der 90er Jahre…

 

war Albanien plötzlich ein „offenes“ Land. Die unmittelbaren Bedürfnisse, wie Lebensmittel und Kleidung, mussten schnell gestillt werden – doch die Menschen brauchten mehr. Grundlegende Hilfe musste geleistet werden, damit sie selbst auf Dauer ihr Überleben sichern könnten.

Arnold Geiger fuhr zunächst Hilfstransporte in das ex-kommunistische Land, entwickelte aber eine Leidenschaft, den dortigen Menschen auch nachhaltig zu helfen. 

 

Zusammen mit seiner Familie...

 

entschied er sich deshalb 1991, ermutigt durch die Hilfe von Freunden und die Unterstützung der „Mutterorganisation“ Nehemia in Deutschland, sein sicheres Zuhause zu verlassen und einem einfachen Prinzip zu folgen: Auf der Grundlage ihres christlichen Glaubens und der Dankbarkeit für ihre eigene Situation wollten sie den Menschen vor Ort helfen ihr Leben in Eigenverantwortung, in Würde und mit Nachhaltigkeit selbst aufzubauen.

 

Bis 1997 entstanden…

 

Suppenküchen, Werkstätten, Erste-Hilfe-Einrichtungen und weitere Projekte in mehreren Teilen des Landes. Die Entwicklung machte gute Fortschritte. Doch dann brachen landesweit finanzielle Strukturierungspläne zusammen, und die Gesellschaft rutschte in die Anarchie.

 

 

 

Gewalt, Unruhen und Aufstände…

 

prägten das Jahr 1997, als nahezu alle Projekte, die NEHEMIA bis dahin aufgebaut hatte, zerstört wurden. Doch Arnold Geiger und sein Team blieben vor Ort, ermutigt durch die Menschen, die die Nehemia Werte auch während der Unruhen gelebt hatten und spielten bald darauf eine entscheidende Rolle während der Kosovo-Flüchtlingskrise 1999: In Zusammenarbeit mit der Regierung, der UNHCR und anderen internationalen Organisationen wurden ca. 4.000 Flüchtlinge versorgt.

Seitdem ist die Arbeit weiter gewachsen…

 

Ob mit Therapie für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Suppenküchen und Sozialdiensten oder durch das Angebot von Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule. Ein Schlüssel zum Erfolg liegt bei den qualifizierten einheimischen Mitarbeitern, die motiviert sind, die NEHEMIA Werte zu leben und langfristige Veränderung in ihrem Land zu bewirken. Kompetente internationale Berater aus allen gesellschaftlichen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Medizin, Kultur und Wissenschaft unterstützen uns.

NEHEMIAH GATEWAY wurde gegründet…

 

um die Arbeit international auszubauen und damit unsere Ressourcen und Erfahrungen stärker zu nutzen. Die Gründung der NEHEMIAH GATEWAY gemeinnützige GmbH mit Sitz in Nürnberg erfolgte dann im November 2010. 

 

Nun wollen wir noch mehr Menschen Perspektiven in ihrem Leben geben. Wir wollen, dass die Menschen nicht von Almosen der westlichen Welt leben müssen, sondern ihre eigenen Stärken erkennen, diese fördern und damit nachhaltige Strukturen schaffen. Hilfe zur Selbsthilfe ist dabei unser Motto. Unsere nächsten Ziele sind die Menschen in Mittelamerika und Afrika, ob als Flüchtlinge oder in ihren jeweiligen Heimatländern…

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