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30.10.19 | Nürnberg, Deutschland
Ausstellung des albanischen Künstlers TASO

 „Leben im Übergang – das suburbane Albanien zwischen Kommunismus und Demokratie“ - so lautet der Titel der Ausstellung, die in den vergangenen Tagen in Nürnberg, Schwarzenbach am Wald und Nürnberg zu sehen war.  

 

Das Leben im Übergang erlebte der 1954 im albanischen Pogradec geborene Anastas Kostandini, international unter dem Namen Taso bekannt, hautnah.

 

Aufgewachsen hinter dem Eisernen Vorhang des kommunistischen Diktators Enver Hoxha, absolvierte Taso 1978 das Studium der „Monumentalen Malerei“ an der Kunstakademie Tirana. 1981 gestaltete er zusammen mit vier weiteren Künstlern das berühmte Mosaik an der Fassade des Nationalmuseums in der Hauptstadt Tirana.

 

Taso entfaltete ein reges Kunstschaffen im abgeschotteten Albanien, doch fühlte er sich stets beengt im künstlerischen Korsett des kommunistischen Systems. Als dieses System 1990 stürzte, erlebte Taso wie sich seine vertraute Heimat veränderte: Die Menschen, die Vororte, die Städte, das Land. Und er selbst.

 

Die Ausstellung „Leben im Übergang“, erzählt die Geschichte dieses Wandels – eine Erfahrung, die auch vielen Menschen in Deutschland bekannt ist.

 

Heute sind Tasos Werke auch in der albanischen Nationalgalerie zu sehen. Er stellte unter anderem in Einzel- und Gruppenausstellungen in Albanien, den USA, Deutschland, Nordmazedonien, der Türkei, Frankreich und Ägypten aus.

 

 



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